Am Dienstag, dem 11.02. trat Gino Lettieri mit großen Vorschusslorbeeren versehen sein Traineramt beim SV Wehen Wiesbaden an. Zuvor war Hans-Werner Moser nach einer desolaten zweiten Halbzeit im ersten Spiel des neuen Jahres gegen Heidenheim wegen Erfolglosigkeit entlassen worden – seine Bilanz: 26 Punkte in 22 Spielen.
Knapp vier Wochen und drei absolvierte Punktspiele später konnte Gino Lettieri nicht einen zusätzlichen Zähler mit seiner Mannschaft erringen und steht mittlerweile auf einem Abstiegsplatz. Nicht alleine diese Tatsache, vielmehr noch die Art und Weise des Zustandekommens sollten bei allen Verantwortlichen die Lampen rot aufleuchten lassen. weiterlesen
Der SV Wehen Wiesbaden hat Gino Lettieri als neuen Cheftrainer verpflichtet. Er hat heute einen Vertrag bis zum 30. Juni 2011 beim SVWW unterzeichnet. Lettieri hatte zuvor seinen Kontrakt bei der SpVgg Weiden als Cheftrainer und sportlicher Leiter aufgelöst.
Der erst 43jährige ist bereits seit 17 Jahren Trainer. Mit der SpVgg Weiden schaffte er zuletzt den Aufstieg von der Bayernliga in die Regionalliga-Süd, in der der Verein derzeit auf dem sechsten Platz steht. Zuvor war er Trainer beim SV Wacker Burghausen in der 2. Bundesliga (2007). Als Cheftrainer und sportlicher Leiter war er unter anderem verantwortlich für den SV Darmstadt 98 (2006), die SpVgg Bayreuth (2003-2006), den Bonner SC (2002-2003) den FC Augsburg (2000-2002) und den FC Bayern Hof (1996-2000). Erste Erfahrungen sammelte er in jungen Jahren von 1994-1996 als Co-Trainer und sportlicher Leiter der Amateure des TSV 1860 München.
Zudem hospitierte er unter anderem bei Giovanni Trapattoni (AC Florenz und Red Bull Salzburg), Thomas von Heesen (Arminia Bielefeld) und Zdenek Zeman (SSC Neapel). Die Fußball-Lehrer-Lizenz erwarb er 2006.
Geschäftsführer Wolfgang Gräf:
Gino Lettieri ist in seinen 17 Jahren als Trainer dreimal aufgestiegen. Er ist erfolgsbesessen und weiß aus den gegebenen Möglichkeiten das Maximale rauszuholen. Erfolg steht im Mittelpunkt seines Denkens und Handelns. Diese Mentalität wird insbesondere der Mannschaft, aber auch dem ganzen Verein weiterhelfen.
Weihnachtsfeiertage, Zeit der Besinnlichkeit und zur Besinnung, Silvesterfeier und gefasste Pläne für das neue Jahr – hier wie dort in westlicher Hemisphäre spielt sich das Jahresende alljährlich in ähnlicher Weise ab. So auch bei Spielern und Verantwortlichen des SV Wehen Wiesbaden, die sich nach dem Jahreswechsel und eingehender Analyse des zurück liegenden Halbjahres entschlossen und optimistisch im Hinblick auf die noch anstehenden 17 Spiele der Saison 2009/10 geäußert haben.
In der Tat konnte man anhand der getätigten beiden Wintertransfers vermeintlich Anzeichen erkennen, die sportliche Situation treffend analysiert zu haben und vorhandene Schwachstellen beheben zu wollen. Entsprechend erwartungsfroh äußerten sich Trainerteam und Geschäftsführung respektive Präsidium und schürten damit die Erwartungen weiter Teile des Wehener Anhangs vor der Begegnung gegen den 1. FC Heidenheim. weiterlesen
Der SV Wehen Wiesbaden und sein ehemaliger Hauptsponsor Victor’s haben sich außergerichtlich geeinigt und einen Vergleich geschlossen.
Der SVWW hatte Victor’s verklagt, weil das Unternehmen trotz gültigen Sponsoring-Vertrages die vertraglich vereinbarten Zahlungen nicht mehr geleistet hatte. Beim Prozessauftakt am 15. Dezember 2009 vor dem Landgericht in Wiesbaden, hatte der Vorsitzende Richter Dr. Kieserling den Parteien bereits ein Vergleichsangebot unterbreitet und die Rechtsauffassung des SV Wehen Wiesbaden bestärkt.
Mit dem erfolgten Vergleich endet das Vertragsverhältnis, gegenseitige Ansprüche gibt es nicht mehr. Über die exakte Höhe der Zahlungen vereinbarten die Parteien Stillschweigen.
Wolfgang Gräf, Geschäftsführer beim SV Wehen Wiesbaden: „Wir hätten den Prozess bis zum letzten Tag durchgefochten. Jetzt sind wir froh, dass uns die außergerichtliche Einigung gelungen ist und wir unsere Energie in die Zukunft des Vereins stecken können, zum Beispiel die laufenden Gespräche mit potenziellen neuen Partnern intensivieren, denn unsere Brust ist ab sofort frei.“